Mehr Wohnungen für Bonn

Der Druck auf die Städte in Nordrhein-Westphalen ist gewaltig, es herrscht Notstand an der Wohnungsfront. Das gilt auch für Bonn. So warnt der Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen vor einer zunehmenden Wohnungsnot in Bonn.

Die derzeitigen Bautätigkeiten würden in rheinischen Metropolen wie Köln, Bonn und Düsseldorf sowie in Universitätsstädten wie Münster und Aachen nicht annähernd den Bedarf decken. Entlang des Rheins in Köln, Bonn, Düsseldorf, Neuss und Kleve ist nach Einschätzung von Experten mindestens bis zum Jahr 2040 mit einer steigenden Nachfrage nach Wohnungen zu rechnen.

Da kann der Stadt Bonn und ihren Bewohnern sowie Studenten das Bauvorhaben des Investors SIGNA nur entgegenkommen. Der plant nicht nur, im Viktoriakarree in der Innenstadt ein Einkaufszentrum zu errichten, sondern dieses mit Wohnungen und Studentenwohnungen zu kombinieren.

Damit würde SIGNA die Stadt Bonn merklich entlasten. Vor allem vor dem Hintergrund des derzeitigen akuten Notstands an der Wohnungsfront: Studenten auf der Suche, Flüchtlinge, die untergebracht werden müssen, Menschen, die keine Wohnungen mehr in Bonn finden. Nachdem der Investor das Viktoriakarree erworben hatte, war einer seiner ersten Schritte, in den leer stehenden Wohnungen Flüchtlinge unterzubringen.