Studie der IHK: Bonner Unternehmen unzufrieden mit der Stadtverwaltung und Politik

Eine hohe Unzufriedenheit herrscht unter Bonner Unternehmen über die Leistungen der Stadtverwaltung und den Politikern im Stadtrat. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die die IHK Bonn unter 1.000 Unternehmen in Bonn durchgeführt hat. Kritisiert wird vor allem die fehlende Zuverlässigkeit bei Entscheidungen. Als negatives Beispiel wird das Viktoriakarree genannt. Trotz eines Investors und eines Ratsbeschlusses wurde das Projekt gekippt.

Auch die Wirtschaftsförderung kommt in der Studie schlecht weg. So fehlt es den Unternehmen an einer strategisch ausgerichteten Planung. Und auch für Unternehmensgründer werde zu wenig getan. Die langen Bearbeitungszeiten für die Ausweisung von Gewerbeflächen oder Baugenehmigungen sind aus Sicht vieler Unternehmen nicht nachvollziehbar. Zu hoch im Vergleich zu anderen Städten sind auch die Belastungen bei Abgaben, wie die Grundsteuersätze oder die Gebühren für Abwasser. Besondere Kritik erhielt der mangelnde Ausbau von schnellen Internetverbindung bei den abgefragten Standortfaktoren. Dies sei für viele Unternehmen mit Onlinegeschäftsmodellen ein deutlicher Wettbewerbsnachteil. Die kompletten Studien sind unter www.ihk-bonn.de einsehbar.

Viktoriakarree BonnBild: Viktoriakarree Bonn

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