Neue Mieter für das Victoriakarree

Viktoriakarree: So viele Flächen vermieten wie möglich

Bis das neue Bauvorhaben am Viktoriakarree in Bonn in die Tat umgesetzt werden kann, will Signa die Immobilie nicht sich selbst überlassen. Rund ein Drittel der Fläche des Gebäudekomplexes ist in Besitz des österreichischen Investors. Und für diese Fläche ist der Investor auf intensiver Suche nach neuen Mietern. So wird der ehemalige Schuhladen an ein Bonner Startup vermietet und für die bisherige Backstube befindet sich Signa mit einer neuen Bäckerei in Verhandlungen. Ein Ladenlokal hat der neue Vermieter dem ViktoriaAtelier für die Bürgerwerkstatt zur Verfügung gestellt, ein weiterer Teil wurde an die Stadt für die Unterbringung von Flüchtlingen vermietet. In naher Zukunft wird die ehemalige Tanzschule für vier Wochen an die Alanus Hochschule für eine Ausstellung zur Verfügung gestellt. Viele weitere Interessenten haben sich gemeldet.

Nicht so einfach

Zum einem ist es im Interesse aller Bonner und des Einzelhandels, die Räume des Karrees in der Übergangszeit zu nutzen. Zum anderen möchte der Investor durch eine Vermietung der Ladenlokale seine Kosten rund um das Projekt in der Bonner Innenstadt reduzieren. Viele Mietverhältnisse wurden nach Bekanntgabe der ersten Planung seitens der Mieter nicht mehr verlängert. Hauptproblem für Neuvermietungen sind neben den regelmäßigen Schmierereien an der Fassade die hohen Auflagen seitens des Bauamtes, wie zum Beispiel beim Brandschutz. Diese verlangen von potentiellen Mietern einige Investitionen, weshalb bislang viele abgewunken und kein Interesse an einem befristeten Mietverhältnis gezeigt haben. Signa arbeitet mit Hochdruck daran, die Situation vor Ort zu verbessern. Es wird auch weiter mit potentiellen Mietern verhandelt.

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