Keine Geisterstadt in der Bonner Stadtkern

Viele Innenstädte in Deutschland droht die Gefahr, zu Geisterstädten zu werden. Sei es in Bayern, Sachsen oder Norddeutschland. Überall beschweren sich Bürger, dass in den Zentren ihrer Städte am Abend und in der Nacht kaum noch Mensch auf der Straße anzutreffen ist. In Bonn sieht es nicht viel anders aus.

Der Grund dafür ist, dass in den meisten Städten kaum noch Menschen in den Innenstädten wohnen. Und wenn die Türen der Geschäfte zum Ladenschluss schließen, wird es ruhig und leer. Zu ruhig finden manche und meiden ihre Stadtkerne, dass sie ein mulmiges Gefühl bekommen, wenn sie sich abends dort aufhalten. Wie in einer Geisterstadt.

Eines ist klar, eine Belebung nach Ladenschluss würde solchen Stadtzentren gut tun. Hilfreich wäre ein Mix aus Wohnen, Einzelhändlern und Gastronomie. Das gastronomische Angebot würde Einkäufer nach ihren Einkauf und nach dem Ladenschluss bewegen, in der Innenstadt zu bleiben, um etwas zu essen und zu trinken.

Das wiederum würde Menschen sogar nach Ladenschluss in den Stadtkern locken, auf der Suche nach abendlicher Geselligkeit. Und die darüber wohnenden Studierenden würden ihren Teil dazu beitragen, dass wieder mehr Leben in den Stadtkern einzieht. Dafür sind sie hinlänglich bekannt. Und genau einen solchen Mix plant SIGNA für das Viktoriakarree, das im Zentrum Bonns liegt.

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