Alte Akademie in München wird umgestaltet

Die Alte Akademie in München, auch Wilhelminum genannt, hat bereits so einiges erlebt. Sie war Jesuitenkolleg, Polizeidirektion, Staatsbibliothek, Zeichenschule, Universität, Statistikamt und Kreditanstalt. Damit beherbergte Münchens Alte Akademie hinter ihrer Renaissance-Fassade aus dem 16. Jahrhundert schon die unterschiedlichsten Nutzungen.

Jetzt kümmert sich die Unternehmensgruppe SIGNA um das historische Gebäude in der Münchener Altstadt. 2013 übernahm sie vom Freistaat Bayern im Erbbaurecht den südlichen Teil des Areals. Auf den rund 6.000 Quadratmetern errichtet SIGNA jetzt zu zwei Dritteln Handel und Gastronomie. Der Rest soll in Wohnungen und Büros umgewandelt werden.

Diese Tatsache feierte das Unternehmen jetzt mit einem kleinen Picknick im Innenhof der Alten Akademie, genannt Schmuckhof. Den Architekturwettbewerb zur Bebauung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes gewann das Büro Morger Partner Architekten aus Basel.

Die Umbaupläne seien „behutsam und stimmig“, hieß es bei der offiziellen Präsentation des Konzepts. Der Entwurf mit Loggien hat die Jury überzeugt. Die Alte Akademie werde nicht zerstört, trotzdem werde der Komplex im Zentrum behutsam weiterentwickelt. Vorrangiges Ziel sei es das Gebäude „denkmalschutzgerecht entwickeln“.

Mit dem Picknick im Schmuckhof will der Investor zeigen, was für ein Mehrwert für die Alte Akademie durch einen „öffentlichen Innenhof“ entsteht. Denn wenn der Umbau fertig ist, soll dort Gastronomie Einzug erhalten. Und die Gäste des Picknicks waren sich einig. Sie können sich sehr gut vorstellen, dort im Sommer eine Cappuccino in einem Cafe zu genießen.

Die Alte Akademie in München, auch Wilhelminum genanntDie Alte Akademie in München

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